Glossar Marketing

Begriff Bedeutung
Absatzhelfer Absatzhelfer z.B. die Handelsvertreter, Kommissionäre oder Spediteure sind solche Unternhemen etc. in der Absatzkette, die kein Eigentum an der Ware erwerben. Im Gegensatz dazu: Absatzmittler sind Unternehmen etc., die Eigentum an der Ware zum Zwecke der weiteren Veräußerung erlnagen. Typische Absatzmittler sind Einzel- und Großhändler.
Absatzmittler, erweitert Absatzmittler (Intermediäre) im weiteren Sinne sind alle rechtlich/wirtschaftlich vom Hersteller/Dienstleister unabhängigen Unternehmen/Personen, die wesentlich zum Absatz der Produkte/Dienstleistungen beitragen, also auch z.B. Vermittlungsstellen aller Art. Sie sind in der Absatzkette vom Hersteller zum Kunden zwischengeschaltet. Im Gegensatz dazu sind Absatzhelfer z.B. die Handelsvertreter, Kommissionäre oder Spediteure sind solche Intermediäre in der Absatzkette, die kein Eigentum an der Ware erwerben.
Absatzmittler, klassisch Absatzmittler sind Unternehmen, die in der Absatzkette vom Hersteller zum Endkunden tätig sind. Typischerweise erlangen Sie Eigentum an der Ware zum Zwecke der weiteren Veräußerung. Typische Absatzmittler sind Einzel- und Großhändler. Absatzmittler werden auch als Intermediäre bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden als Absatzhelfer z.B. die Handelsvertreter, Kommissionäre oder Spediteure bezeichnet, die kein Eigentum an der Ware erwerben.
Absatzmittlergerichtete Strategien Absatzmittlergerichtete Strategien sind Strategien, die sich auf eine zwischen Kunde und Produkthersteller/Leistungserbringer zwischengelagerte Stufe beziehen. Häufig ist es gerade diese zwischengelagerte Stufe, die über den Erfolg von Marketingmaßnahmen bzw. den gesamten Geschäftserfolg etc. (mit) entscheidet.
Affiliates Affiliates sind Partnerprogramme, die insbesondere in der virtuellen Welt eingesetzt werden. Mittels eines Links mit einem besonderen Partnerkennzeichen erkennt der Händler, von wem ein Kunde geschickt wurde. Die hierbei entstehenden Klicks z.B. auf Werbematerialien werden provisioniert.
Agreements Gezielte mündliche, aber keine schriftliche Absprache zum Zwecke der Wettbewerbsbeschränkung (Gentlemen-Agreements, Frühstückskartelle).
AIDA Eine der ältesten aber immer noch häufig genutzten Regeln zur Gestaltung von Kommunikationsmitteln, insbesondere Flyer, Plakate etc. stellt die AIDA-Regel dar. AIDA steht für Attention - Interest - Desire - Action.
AIDA, D steht für Desire: Überzeuge die Umworbenen so gut von den Vorteilen des Angebotes, dass sie den Wunsch verspüren, das Angebot anzunehmen. Zähle konsequent die Vorteile des Angebotes auf.
AIDA, das erste A steht für Attention: Gestalte deine Werbung so, dass sie die Aufmerksamkeit der Umworbenen sofort auf sich zieht. Gestalte beispielsweise ein Plakat so, dass es unter den vielen anderen Plakaten sofort auffällt.
AIDA, das zweite A steht für Action: Zeige dem Umworbenen, wie er auf dein Angebot eingehen kann.
AIDA, I steht für Interest: Wecke das Interesse der Umworbenen. Vermittele ihnen das Gefühl, dass sie betroffen sind. Zeige ihnen die Vorteile deines Angebotes auf. Animiere sie dazu, die Werbung weiterzulesen.
Aktionsprogramm Produkte/Leistungen die im Rahmen bestimmter Aktionen als zeitlich begrenzte Verkaufsförderung angeboten werden. (Weiterhin gibt es Basisprogramm und Zusatzprogramm).
Aktiviertheit Aktiviertheit meint die gefühlsmäßigeNähe des Konsumenten zu einem Produkt, einem Angebot, einer Dienstleistung, einer Marke etc.
Alleinstellungsmerkmal Mit dem Begriff Alleinstellungsmerkmal ist die herausragende Eigenschaft eines Produktes oder einer Leistung angesprochen, also die Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern.
Ambient Media „Ambient Media“ meint Werbung überall dort, wo wir uns aufhalten, auf Fußböden, Kleidercontainern, Heckscheiben, Toilettenkabinen etc. Tendenziell ist damit Werbung gemeint an Orten, an denen man nicht mit Werbung rechnet. Die Werbung wird im gewohnten Erlebnisumfeld der Zielgruppe platziert werden. Hier bietet sich z. B. die Szenegastronomie an.
Anpassungsstrategie Bei der Anpassungsstrategie (Me-too-Strategie) versuchen Unternehmendie Produkte/Leistungen Ihrer Konkurrenten zu imitieren.
Anspruchsgruppen Die Anspruchsgruppen (stakeholder) von Unternehmen/Nonprofitorganisationen sind Unternehmen, Organisationen, Verwaltungseinheiten, Vereinigungen, Personen etc., die einen Anspruch gegenüber dem Unternehmen/Nonprofitorganisationen haben, also Kunden, Mitarbeiter, Kommunen, Parteien, Wirtschaftsverbände etc.
Anspruchsgruppengerichte Strategien Anspruchsgruppengerichte Strategien sind Strategien, die auf die Zielsetzungen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen (Stakeholder) der Unternehmung gerichtet sind. Dabei wird unterstellt, dass durch die Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen der Anspruchsgruppen die Unternehmensziele insgesamt besser erreicht werden können. Die Unternehmen stehen also einer Reihe von unterschiedlichen Ansprüchen gegenüber, von denen es die wichtigsten Ansprüche zu berücksichtigen gilt.
Antizyklische Werbung Bei antizyklische Werbung wird Werbung den Konjunktur- oder Saisonzyklen entgegengesetzt durchgeführt.
Basisprogramm Standardprodukte und Standardleistungen eines Unternehmens. (Weiterhin gibt es Aktionsprogramm und Zusatzprogramm).
Bedürfnisse/Motive Motive/Bedürfnisse entstehen aus der (subjektiven) Empfindung eines Mangels. Zur Behebung eines Mangels – und damit zur Befriedigung der Bedürfnisse – dienen Güter und Dienstleistungen.
Befragung Unter einer Befragung versteht man eine Methode der Situationsanalyse/Marktforschung, bei der durch Fragen und Antworten persönliche Informationen von Befragten eingeholt werden.
Benchmarking Benchmarking meint denVergleich z.B. des Marketing der Organisation mit dem des besten Konkurrenten oder auch ggf. mit Organisationen und Unternehmen aus ganz anderen Bereichen. Durch den Vergleich sollen effiziente Prozesse und Methoden auch über Branchengrenzen hinweg erkannt und umgesetzt werden.
Beobachtung Unter einer Befragung versteht man eine Methode der Situationsanalyse/Marktforschung, bei der Informationen durch Wahrnehmung der aktuellen Umwelt erhalten werden.
Bildmarke Eine Bildmarke besteht aus einem Bild, beispielsweise das Emblem von BMW.
Branding Im Marketing synonym für Markenbildungsprozess, Markenaufbau. Branding meint den Aufbau der Marke. Engl.: Mit einem Brandeisen eine Markierung vornehmen.
Bruttoreichweite Anzahl der Personen, die mit einem Medium in Kontakt gekommen sind. Im Gegensatz zur Nettoreichweite wird jeder Kontakt gezählt.
Buchstabenmarke Eine Buchstabenmarke besteht aus einzelnen Buchstaben die häufig eine Aussage abkürzen, z.B. AEG = Aus Erfahrung gut.
Business Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf Lieferanten und Konkurrenten.
Card For Strategy Management Übersicht zur Verdeutlichung der Strategiealternativen. Innerhalb dieser Übersicht lassen sich sowohl die Strategie darstellen, neue entwickeln als auch die der Konkurrenten zu dem des eigenen Unternehmens vergleichen.
Cause Related Marketing Unternehmen spenden z. B. einen Teil des Umsatzes für einen sozialen Zweck. Z.B.: Immer wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung nachgefragt wird, spendet das Unternehmen.
Charakteristische Eigenschaft Eine (messbare) Eigenschaft einer statistischen Einheit. Synonyme: Merkmal / Variable.
Claim Engl.: behaupten; wird im Marketing synonym für Slogan benutzt. Ein fest mit der Marke assoziierter kurzer Spruch, der das Alleinstellungsmerkmal unterstützen soll.
Clusteranalyse Verfahren der mutivariaten Statistik (multivariate Analysemethode): Reduktion der Datenmenge durch Zusammenfassen von beobachteten Objekten anhand deren Merkmalen (z.B. auch Faktoren aus der Faktorenanalyse) zu Clustern (Gruppen).
Clustern Gruppenbildung, z.B. durch Clusteranalyse. Auch: Die Auswertung offener Fragen wird durch „Clustern“ vorgenommen. Dabei werden ähnliche Antworten der Befragten zu Gruppen zusammengefasst. Mit anderen Worten: Die Antworten werden kategorisiert bzw. in eine Typologie eingeordnet und dann zu verwandten Mustern (Antwortmustern) zusammengefasst.
Conjoint Measurement Der Begriff Conjoint Measurement meint im Rahmen der Marktforschung: Verbundmessung. Hierbei wird z.B. das Interesse an bestimmten Qualitäten in Anhängigkeit zu bestimmten Preisen untersucht.
Consumer Benefit Vorteil/Nutzen, den der Konsument erhält.
Consumer Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf aktuelle und potenzielle Kunden.
Content Analysis Bei der Inhaltsanalyse (Content Analysis) handelt es sich um einen Ansatz systematischer und regelgeleiteter Analyse von Texten. Mit Hilfe der Inhaltsanalyse werden z. B. Texte, Interviews, Bilder, Gruppengespräche, Videos, Sendungen etc. mit wissenschaftlichen Methoden einer quantitativen und qualitativen Analyse unterzogen. Die Kommunikationsinhalte werden dabei in Kategorien klassifiziert.
Content Management Content Management beschreibt eine Methode, um Informationen, also den Inhalt von Dokumenten, Datenbanken und sonstigen Quellen, zu verwalten. Dies steht häufig in Zusammenhang mit den Informationen, die mit dem Web-Auftritt (Internet) oder dem organisationseigenen Netzwerk (Intranet) veröffentlicht werden. Content Management Systeme (CMS) dienen dazu, diese Inhalte effizient zu pflegen, zu strukturieren und zu formatieren.
Convenience Goods Convenience Goods = Konsumgüter bzw. Verbrauchsgüter, bezeichnet Waren des täglichen Bedarfs.
Copy-Strategy In der Copy-Strategy werden das Werbeversprechen, seine Begründung und die angestrebten Ziele notiert. Zugleich sind alle wesentlichen Informationen enthalten, die als Vorgaben für Texter, Grafiker, Gestalter etc. notwendig sind.
Corporate Behavior (CB) Corporate Behavior (CB) umfasst Umgangs- und Kommunikationsformen, Konfliktkultur, Personalentwicklung u. v. m. innerhalb eines Unternehmens.
Corporate Citizenship Corporate Citizenship meint eine Unternehmensstrategie, bei der die gesellschaftsbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens im Vordergrund stehen.
Corporate Design (CD) CD umfasst alle audio-visuellen Erscheinungsformen eines Unternehmens wie Logo, Briefpapier, Architektur der Verkaufs- und Geschäftsräume, Arbeitskleidung, Unternehmensfarben u. v. m.
Corporate Foundations Stiftungen, die von Unternehmen gegründet wurden.
Corporate Giving Unternehmen spenden Geld oder Sachmittel.
Corporate Identity (CI) Corporate Identity (CI) ist die übereinstimmende Erscheinung in Worten und Taten eines Unternehmens mit seinem formulierten Selbstverständnis. CI ist auch die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung nach innen und nach außen.
Corporate Social Responsibility Corporate Social Responsibility meint die soziale (und ökologische) Verantwortung von Unternehmen (Bedingungen an Arbeitsplätzen, Menschenrechte, Umweltschutz).
Corporate Volunteering Unternehmen stellen Mitarbeiter und deren Know-how unentgeltlich zur Verfügung.
Customer Relationship Marketing Unter dem Begriff Customer Relationship Management versteht man das Management von Kundenbeziehungen (Kundenbeziehungsmanagement).
Dachmarke Bei einer Dachmarke - die häufig gewählt wird wenn das Sortiment sehr groß ist – wird nicht ein einzelnes Produkt etc. mit einer Marke belegt, sondern vielmehr alle Produkte/Leistungen des Unternehmens mit einer identischenMarke.
Daten Daten sind Aussagen und Sachverhalte. Daten sind in der Regel leicht zu strukturieren, leicht maschinell zu erfassen und leicht zu übertragen.
Deckungsbeitrag Deckungsbeitrag = Preis - variable Kosten bzw. Umsatz - gesamte variable Kosten.
Desk Research Die Sekundärforschung (Desk Research) stützt sich als eine Methode im Rahmen der Situationsanalyse auf bereits vorhandene Informationen, so genannte Sekundärstatistiken, die in der Regel für einen anderen Zweck (z.B. Untersuchungen im Rahmen eines Projektes) oder wegen eines allgemeinen Interesses (z.B. Veröffentlichungen statistischer Ämter) zusammengetragen worden sind.
Dienstleistung Eine Dienstleistung ist eine Handlung einer Person und/oder Sache an einer Person oder Sache. Dienstleistungen sind nicht wie ein Produkt greifbar,sind nicht wie bei Produkten häufig gleich, sondern stets Unikate/heterogen. Dienstleistungen sind vergänglich. Bei Dienstleistungen fallen Herstellung und Nutzung zusammen. Das bedeutet aber auch, dass Dienstleistungen nicht lagerfähig sind und nicht transportfähig.
Diffenrenzierung Streben nach Individualität.
Differential, semantisches Das Semantische Differential ist als Verfahren in der Psychologie entwickelt worden (Einstellungsforschung). Die Befragten werden – mittels des semantischen Differentials – aufgefordert, Ihre Einstellung zu bestimmten Begriffen oder Sachverhalten bekannt zu geben.
Differenziertes Marketing Entwicklung unterschiedlicher Angebote für unterschiedliche Segmente.
Differenzierungsstrategie Das Ziel der Differenzierungsstrategie ist es, Produkte/Dienstleistungen so zu gestalten, dass sie von den aktuellen und potentiellen Kunden als einzigartig angesehen werden. Bei der Kaufentscheidung soll das Preisargument durch diese Einzigartigkeit in den Hintergrund gedrängt werden. Derartige Wettbewerbsvorteile können beispielsweise durch besonderen Service, auch produktbegleitende Dienstleistungen erreicht werden. Eine gelungene Differenzierungsstrategie führt dazu, dass die Kunden loyaler (stärker gebunden) sind und weniger sensitiv auf den Preis reagieren.
Direct Mail Im Rahmen der Direkt-Kommunikation werden die Adressaten direkt angesprochen, also etwa durch ein Mailing (Direct Mail z.B. Spendenbrief) oder Teleshopping.
Direkt Kommunikation Im Rahmen der Direkt-Kommunikation werden die Adressaten direkt angesprochen, also etwa durch ein Mailing (Direct Mail z.B. Spendenbrief) oder Teleshopping.
Direktmarketing Im Rahmen des Direktmarketing werden (potentielle) Kunden direkt und häufig personalisiert angesprochen. Als Direktmarketing werden alle Formen der direkten und individuellen Ansprache von (potentiellen) Kunden verstanden.
discount Aus dem Englischen, steht für Preisnachlass, Rabatt.
Diskrimimanzanalyse Verfahren der mutiviariaten Statistik (multivariate Analysemethoden): Unterscheidung von zwei oder mehreren Gruppen mit mehreren Variablen/Merkmalen.
Distributionspolitik Aufgabe der Distribution ist es, die richtigen Produkte in der richtigen Qualität zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten und bereitzustellen. Damit sind also die Absatzwege gemeint, und viele Unternehmen haben hier die Alternative zwischen zwei Möglichkeiten. Über die Absatzwege können die Unternehmen in vertikaler Ausrichtung direkt oder indirekt zum Kunden gelangen.
Diversifikation Im Rahmen der Diversifikation (Diversifizierung) weicht das Unternehmen auf ganz andere Bereiche (neue Produkte auf neuen Märkten) aus. Diversifikation kann horizontal betrieben werden, also auf der gleichen Produktions-/Leistungsstufe, vertikal betrieben werden, also auf einer vor- oder nachgelagerten Produktions-/Leistungsstufe, lateral betrieben werden, also in einem ganz anderen Bereich.
Diversifizierung Im Rahmen der Diversifikation (Diversifizierung) weicht das Unternehmen auf ganz andere Bereiche (neue Produkte auf neuen Märkten) aus. Diversifikation kann horizontal betrieben werden, also auf der gleichen Produktions-/Leistungsstufe, vertikal betrieben werden, also auf einer vor- oder nachgelagerten Produktions-/Leistungsstufe, lateral betrieben werden, also in einem ganz anderen Bereich.
Double Opt Verfahren Beim E-Mail Marketing wird der Angesprochene doppelt um seine Erlaubnis gebeten. Einmal bei der Frage nach der Zusendung weiterer Mails. Dann mit einem weiteren Bestätigungslink, dass der Angesprochene wirklich die Information erhalten möchte.
Durchklickrate Die Durchklickrate = CTR = Click Through Rate gibt an, wie häufig auf einen Werbebanner pro Erscheinen durch Aufruf einer Interseite geklickt wird. Wird also eine Internetseite 1000 aufgerufen, so erscheint dabei ja immer z. B. ein Werbebanner mit Link. Die CTR gibt an, wie häufig dieser Banner angeklickt wird. Erfahrungswert: Ca. 1 bis 3 Mal bei 1000 Aufrufen.
E-Health E-Health meint Dienstleistungen des Gesundheitssektors, die durch elektronische Prozesse unterstützt sind, z.B. Online-Überwachung von Vitalfunktionen.
E-Mail-Marketing E-Mail-Marketing meint die Verwendung elektronischerPost. Die elektronische Post dient der Beeinflussung der Verhaltensweisen von (potentiellen) Kunden.
Economies of Scale Economies of Scale bezeichnet Kostenvorteile aufgrund von Grösse (Scale), bezogen auf eine Produktions-/Leistungsmenge je Periode.
Economies of Scope Economies of Scope steht für Kostenvorteile, die aufgrund unterschiedlich produzierten Güter (Scope = Bereich) möglich sind (Reichweiteneffekte). Die Aussage ist: Die gemeinsame Produktion von Produkt A und Produkt B ist kostensparender, als eine isolierte Produktion der beiden Produkte.
Einstellungen Unter dem Begriff Einstellung versteht man eine dauerhaft gelernte Bereitschaft, gegenüber einem Objekt zu reagieren: Positiv oder negativ, stärker oder schwächer.
Einzelmarke Bei der Einzelmarke besteht die Strategie darin, jedem Produkt bzw. jeder Leistung des Unternehmens eine eigene Marke zu geben, mit der der Kunde einen spezifischen Nutzen verbinden kann.
Emotionen Gefühle/Emotionen sind Empfindungszustände, die vorübergehend und nicht regelmäßig sind. Sie lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien wie z. B. Stärke, Vorzeichen und Art beschreiben.
Employee Relations Public Relation, Öffentlichkeitsarbeit, Markenmanagement im Bezug auf Arbeitnehmer.
Empowerment Der Begriff Empowerment bezeichnet Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, das Maß an Selbstbestimmung und Autonomie im Leben einesMenschen zu erhöhen. Im Mangement bedeutet dies: Eigenverantwortlichkeit stärken, um die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter zu nutzen und ineffiziente zentrale Steuerung durch effizientes Handeln der Beteiligten zu ersetzen.
Entgelt Synonym für den Preis eines Produktes oder einer Dienstleistung.
Erbauungsnutzen Teil des Produktnutzen, z.B. Freude an dem Designs eines technischen Gerätes. Bedürfnisbefriedigung aus den ästhetischen Eigenschaften eines Produktes.
Erfolgskontrolle Die Erfolgskontrolle ist ein Teil des Marketingkonzeptes. Im Rahmen der Erfolgskontrolle wird überprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden.
Erlebnismarketing Erlebnismarketing meint die emotionale Gestaltung und Aufladung von Produkten/Dienstleistungen, Verkaufssituationen etc. mit besonderen Ereignissen. Im Rahmen des Erlebnismarketing entstehen teilweise neue Produkte und Dienstleistungen.
Ethno-Marketing Ethno-Marketing sind Marketinganstrengungen, die sich an andere Volksgruppen wenden.
Event-Marketing Unter Event-Marketing versteht man das Marketing mittels besonderer Veranstaltungen und Ereignisse.
Eventmarketing Unter Eventmarketing versteht man die Gewinnung und Bindung von Kunden mittels Events. Ein Event ist einfach ein besonderes Ereignis, die Betonung liegt hier auf ‚besonders‘. Events können sowohl firmenintern (z.B. Präsentationen für Händler, Feste für Aktionäre, Festakte/Jubiläen), firmenextern (z.B. Pressekonferenzen, Kongresse, kulturelle Veranstaltungen) oder im Handel durchgeführt werden (z.B. Auftritt von Clowns, Jongleuren, Kinderbelustigung, Talkshow etc.).
Experiment Ein Experiment ist ein methodisch aufgebauter Versuch zur zielgerichteten Untersuchung eines Sachverhalts. Wird in der Marktforschung eingesetzt, um z.B. die Wirkung von Variablen zu messen.
Exploratorisch Erforschend. Siehe auch "konfirmativ".
Faktorenanalyse Verfahren der mutiviariaten Statistik (multivariate Analysemethoden): Reduktion der Komplexität durch Bildung von Faktoren, die hinter den Merkmalen/Variablen stehen.
Familienmarke Bei der Familienmarke werden verschiedene Produktgruppen etc. mit Namen belegt.
Field Research Im Rahmen der Primärforschung (Field Research) versteht man Untersuchungen, die eigens für den Untersuchungszweck durchgeführt werden. Man unterscheidet hier Befragung, Beobachtung undExperiment.
Formalziele Formalziele werden auch Erfolgsziele genannt. Formalziele sind beispielsweise die Ziele Gewinn/Rentabilität und die Größen Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Der Return on Investment ist als zentrales Formalziel hervorzuheben.
Fragmentierung Der Begriff Fragmentierung meint die Aufteilung eines Größeren in Teile. Der Begriff stammt aus dem Bereich der Informationstechnologie und Informatik (z.B. Stichwort: ‚Defragmentierung’ der Festplatte).
Füllanzeigen Füllanzeigen sind Anzeigen, die von den Medien kostenlos veröffentlicht werden, um "freie Flächen" auf den Medienseiten zu füllen. Aus diesem Grund entwickeln insbesondere gemeinnützige Organisationen Füllanzeigen, die den Verlagen etc. kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Fundraising Fundraising bedeutet Mittelbeschaffung.
Fusion Verschmelzung gem. §§ 339 ff. AktG: Liquidationslose Übertragung des Vermögens einer oder mehrerer Kapitalgesellschaften im Wege der Gesamtrechtsnachfolge; die rechtliche Selbständigkeit zumindest eines Unternehmens geht unter.
Gap Analyse Die Analysemethode „Strategische Lücke“ (Gap-Analysis) untersucht die Entwicklungsprognose des Unternehmens. Ziel ist es, die langfristigen Grundlagen für die Existenz eines Unternehmens sichern und ggf. prompt Anstöße für notwendige Veränderungen zu geben.
Gap Analyse, Ergebnis Durch die Analyse können zwei Arten von Lücken deutlich werden werden. Die operative Lücke, die aus der unzureichenden Nutzung der bisherigen Möglichkeitenresultiert. Die strategische Lücke, die daraus resultiert, dass nicht rechtzeitig neues Erfolgspotential geschaffen wird.
Gap Analyse, Vorgehen Im Rahmen der Analysemethode vergleicht man die potentiellen Entwicklungen bei passivem Verhalten des Unternehmens, bei aktivem Verhalten des Unternehmens bei bisherigem Leistungsprogramm und bei aktivem Verhalten des Unternehmens über das bisherige Leistungsprogramm hinaus.
Gefühle Gefühle/Emotionen sind Empfindungszustände, die vorübergehend und nicht regelmäßig sind. Sie lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien wie z. B. Stärke, Vorzeichen und Art beschreiben.
Geldspende Eine Geldspende i. e. S. ist eine freiwillige Zuwendung monetärer Mittel, die als einmalige Spende in jeder Entscheidungssituation für den Spender neu zur Disposition steht.
Geltungsnutzen Teil des Produktnutzen. Bedürfnisbefriedigung aus den sozialen Eigenschaften des Produktes.
Gemeinschaftsunternehmen Zusammenschluss, bei der den Gesellschaftsunternehmen die Anteile an einem Unternehmen zu gleichen Teilen gehören.
Generica Unter dem Begriff Generica fasst man Billigmarken.
Give-Away Schlüsselanhänger, Aufkleber, Ballons, Kugelschreiber, die das Logo des Unternehmens tragen und kostenfrei abgegeben werden.
Going Concern Annahme, das ein Unternehmen weiter betrieben werden soll.
Governmental Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf staatliche Organe.
Grundgesamtheit Die Gesamtheit aller relevanten statistischen Einheiten, präzise abgegrenzt durch sachliche,räumliche und zeitliche Kriterien. Synonyme sind die Begriffe Statistische Gesamtheit und Statistische Masse.
Grundnutzen Teil des Produktnutzen. Bedürfnisbefriedigung aus physikalisch-funktionellen Eigenschaften.
Guerilla-Marketing Verwendung ungewöhnlicher Aktionen im Marketing, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen.
Heuristik Eine Heuristik ist eine Faustregel.
Image Das Image eines Produktes/einer Dienstleistung ist das Bild, welches ein Kunde davon hat. Das Image wird von externen und internen Einflüssen bestimmt. Das Image entsteht aus subjektiven Größen wie Emotionen, Einstellungen, Wertungen und Präferenzen. Das Image ist sozusagen die Wertschätzung eines Produktes/ einer Dienstleistung am Markt.
Image Fremdwahrnehmung, Fremdbild, Vorstellung, die anderen von einem selbst haben.
Imitationen Imitationen, die bereits bei anderen Unternehmen vorhanden sind, aber für das betreffende Unternehmen eine Neuheit darstellen, sind von Innovationen zu unterscheiden.
Implementierung Der Begriff "Implementierung" meint: Umsetzung.
Impulskäufer Der Käufertypus "Impulskäufer" folgt häufig spontanen Eingebungen.
Individualisiertes Marketing Marketing, das speziell auf die konkreten Bedürfnisse einzelner Kunden ausgerichtet ist, nennt man individualisiertes Marketing.
Informationen Informationen sind Daten mit einer Bedeutung und einem Zweck. Informationen erfordern eine Analyse und bedienen sich einer bestimmten Semantik (Bedeutungslehre) und Interpretation, über die sich die Kommunizierenden einig sein müssen.
Informationsmanagement Unter Informationsmanagement ist die systematische und gelingende Marktforschung als unerlässliche Grundlage für erfolgreiche Marketingkonzepte zu verstehen. Es geht um die Beschaffung und Bereitstellung von Daten und die Generierung von Informationen aus der entsprechenden Datenbasis.
Inhaltsanalyse Methodisch wird manchmal mit der Inhaltsanalyse (Content Analysis) gearbeitet. Dabei handelt es sich um einen Ansatz systematischer und regelgeleiteter Analyse von Texten. Mithilfe der Inhaltsanalyse werden z. B. Texte, Interviews, Bilder, Gruppengespräche, Videos, Sendungen etc. mit wissenschaftlichen Methoden einer quantitativen und qualitativen Analyse unterzogen. Die Kommunikationsinhalte werden dabei in Kategorien klassifiziert.
Innovationen, echte Bei echten Innovationen handelt es sich um völlig neue Produkt/Leistungen.
Innovationsmanagement Im Rahmen des Innovationsmanagements geht es darum, Innovationen und Imitationen gezielt zu gestalten, zu steuern und zu entwickeln. Imitationsmanagement ist auch Bestandteil eines umfassend verstandenen Innovationsmanagements.
Instrumente des Marketing-Managements Unter den Instrumenten des Marketing-Managements (Marketing-Mix) versteht man die konkrete Festlegung der im Rahmen des operativen Marketing eingesetzten Instrumente.
Inter-Mediaselektion Die Inter-Mediaselektion meint die Auswahl zwischen verschiedenen Medien. Hier wird beispielsweise entschieden, ob Anzeigen in Tageszeitungen oder Special Interest Zeitschriften geschaltet werden.
Intermediäre Absatzmittler (häufig auch als Intermediäre bezeichnet) sind Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen, die in der Absatzkette vom Hersteller zum Kunden zwischengeschaltet sind.
Internes Marketing Internes Marketing meint die Übertragung des herkömmlichen auf externe Kunden bezogenen Marketing-Konzeptes auf die internen Kunden.
Intervallskala Eine Intervallskala ist eine Skala, bei der sich die Kategorien – die mit Namen oder Zahlen bezeichnet werden können -in eine Rangfolge bringen lassen. Die Abstände zwischen den einzelnen Kategorien lassen sich genau bestimmen. Es existiert allerdings kein natürlicher Nullpunkt für die Skala.
Intra-Mediaselektion Im Rahmen der Intra-Mediaselektion wird dann entschieden, in welcher Tageszeitung bzw. Zeitschrift etc. die Anzeige geschaltet wird.
Investor Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf Kapital- und Kreditgeber.
Involvement Involvement beschreibt einen Zustand der inneren Aktivierung, der bei Konsumierung die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und damit ggf. die Entscheidung maßgeblich beeinflusst.
Joint Ventures Längerfristige vertragliche Vereinbarungen über die Kooperation von Unternehmen.
Kampagne Der Begriff Kampagne meint die Gesamtheit der Werbemaßnahmen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit für eine bestimmte Leistung, Idee etc.
Kampagne Unter Kampagnen wird hier ein „inhaltlicher Feldzug“ mit einer ideellen Zielsetzung verstanden.
Kapitalrentabilität Kapitalrentabilität = ( Gewinn x 100% ) / eingesetztes Kapital. Synonym wird auch z.B. der Begriff investiertes Kapital verwendet.
Kapitalumschlag Kapitalumschlag = ( Umsatz * 100%) / eingesetztes Kapital. Synonym wird auch z.B. der Begriff investiertes Kapital verwendet.
Kartell Ein auf Vertrag oder Beschluss basierender Unternehmenszusammenschluss, wobei die Beteiligten zwar rechtlich selbständig bleiben, jedoch ihre wirtschaftliche Selbständigkeit – je nach der vertraglichen Gestaltung – mehr oder minder stark einschränken.
Käufer, gewohnheitsmäßiger Der Käufertypus "Gewohnheitskäufer" folgt gewohnten und feststehenden Schematas.
Käufer, rationaler Der Käufertypus "rationaler Käufer" wirtschaftet und setzt bewusst die ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Erreichung gesetzter Ziele ein. Wirtschaften bedeutet für ihn tatsächlich die Entscheidung über knappe Ressourcen angesichts „unendlicher“ Bedürfnisse.
Käufer, sozialabhängiger Der Käufertypus "sozialabhängiger Käufer" läßt sich von den Normen, Ansichten, Regeln etc. seines Umfeldes leiten.
Käufermarkt Ein Markt, auf dem die Käufer mehr Macht haben als die Verkäufer.
Käufertyp Der Begriff Käufertyp (Verbauchertyp) bezeichnet Eigenschaften, die für ein bestimmtes Kaufverhalten charakteristisch sind.
Klassische Werbung Die ‚klassische’ Werbung zielt darauf ab, beim Adressaten möglichst lang andauernde Verhaltensänderungen zu bewirken. Der Adressat soll überhaupt, mehr oder häufiger konsumieren.
Kognitionen Kognitionen beinhalten, was Individuen wissen und denken. Kognitionen sind also die Informationen über die (soziale) Umwelt der Individuen, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Kognitionen können Gefühle beeinflussen.
Kommunikationsmedien Medien, mit Hilfe derer kommuniziert wird.
Kondolenzspende Eine besondere Form der Spende stellt die Kondolenzspende dar. Angehörige verzichten in Trauerfällen auf Kranz- und Blumenspenden und bitten stattdessen um einen Beitrag für eine Spenden sammelnde Organisation. Ähnlich wird oftmals auch bei freudigen Ereignissen wie Geburten, Jubiläen etc. verfahren (Spende aus Anlass eines Jubiläums).
Konfirmatorisch Der Begriff „konfirmatorisch“ kann von dem englischen „to confirm“ (=bestätigen) abgeleitet werden.
Konkurrenten Mitbewerber im Wettbewerb.
Konsortium Gelegenheitsgesellschaft in der Form der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (705 ff. BGB), die nach außen in Erscheinung tritt.
Kontraktinnovationen Kontraktinnovationen sind Neuerungen im Bereich der verbindlichen Absprachen.
Kontrolle im Marketing Die Kontrolle im Marketing umfasst die Überprüfung des Ergebnisses (Ergebniskontrolle) und der eigesetzten Maßnahmen (Maßnahmenkontrolle).
Konversionsrate Die Konversionsrate = CR = Conversion Rate gibt an, wie viele Käufe pro Besucher einer Webseite getätigt werden. Sie ist definiert als CR = Anzahl der Käufe/Anzahl der Besucher
Konzentrationsstrategie Das Ziel der Konzentration auf Schwerpunkte besteht darin, Nischen im Markt zu finden. Dabei kann es sich um eine bestimmte Abnehmergruppe, bestimmte Produkte oder beispielsweise einen geographisch abgegrenzten Markt handeln. Innerhalb der Nische muss das die Nische wählende Unternehmen die Kunden entweder durch niederigere Kosten oder durch Differenzierung überzeugen.
Konzern Zusammenschluss von mindestens zwei rechtlich selbständig bleibenden Unternehmen unter gemeinsamer Leitung.
Kostenführerschaftsstrategie Das Ziel der Kostenführerschaftsstrategie (umfassende Kostenführerschaft) ist es, einen bedeutenden Kostenvorteil vor den Wettbewerbern zu erreichen. Eine exponierte Kostenposition verhilft dann zu Wettbewerbsvorteilen, insofern der Kostenvorteil im Preis an die Kunden weitergegeben werden kann. Die Kunden fragen mehr Produkte nach und erhöhen über die Nachfragemenge die Produktionsmenge. In der gesteigerten Produktion liegen aber weitere Kostensenkungspotentiale,die entsprechend wiederum an die Kunden weitergegeben werden können.
Kreativität Kreativität meint die Fähigkeit intelligenter Lebewesen, etwas Neues, bisher nicht existentes, vielleicht Unübliches zu finden. Der Begriff leitet sich aus dem Lateinischen von creatio = Schöpfung ab.
Kunden Kunden sind in einer ersten Betrachtungsebene Personen oder Organisationen, die Produkte und/oder Dienstleistungen beziehen.
Kundendienst Alle Nebenprodukte-/leistungen, die die Nutzung der Hauptprodukte/-leistungen ermöglichen oder vereinfachen, werden als Service oder Kundendienst bezeichnet.
Kundenwert Der Kundenwert ist eine wirtschaftliche Betrachtung der Kundenbeziehung. Der Kundenwert versucht in Geld auszudrücken, wie viel die Kundenbeziehung wert ist.
Landing Page Eine Landing Page ist eine WebSite, die nach dem Klick auf ein z.B. Zeichen/Bild im Internet erscheint.
Längsschnittsanalyse Statistische Analyse über einen längeren Zeitraum.
Latent Der Begriff ‚latent’ (aus dem Lateinischen ‚latens’ = verborgen) bedeutet etwas Verborgenes, noch nicht in Erscheinung getretenes, aber Vorhandenes.
Lebensstil Lebensstil steht fürden Stil bzw. die Art der Lebensführung, insbesondere im Hinblick auf Freizeitpräferenzen, aber auch auf andere Präferenzen.
Lebenszyklus Jedes Produkt/jede Leistung hat einen Lebenszyklus. Der besagt im groben, dass jedes Produkt/jede Leistung eine Einführungs-, eine Wachstums-, eine Reife-, eine Sättigungs- und ggf. eine Niedergangsphase durchmacht. In diesen unterschiedlichen Phasen sind auch verschiedene Reaktionen der Konsumenten zu verzeichnen.
Leistung Ein Produkt/eine Leistung ist also nicht in erster Linie die dahinter stehende Technik/Technologie, sondern in der Sicht der Kunden eine Problemlösung.
Leistungsnutzen Teil des Produktnutzen, der eigentliche Nutzen, das Bild, das der Kunde davon hat.
Leistungspolitik Unter der Produkt-/Leistungspolitik versteht man u.a. die Gestaltung der Produkte/Leistungen des Unternehmens und damit des so genannten Absatz-/Leistungsprogramms des Unternehmens.
Leitbilder Leitbilder sind Aussagen über einen wünschenswertenSollzustand im Unternehmen. Leitbilder enthalten Aussagen zur angestrebten Identität des Unternehmens (corporate identity), die mit der Erreichung der richtungweisenden Vorstellungen (Visionen) verbunden sind. Leitbilder sind mehr als nur ein Motto, eine plakative Formulierung oder eine Aussage. Das Leitbild beschreibt einen Sollzustand und fordert dazu auf, diesen zu erreichen. Leitbilder enthalten beispielsweise Aussagen zu den Leistungen, dem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit, dem Verhalten nach innen und außen und der Kommunikation der Unternehmens (corporate design, corporate behaviour, corporate communications, corporate image).
Linksaves Beim Kauf eines Produktes/einer Dienstleistung erhält man eine Zugabe dazu.
Listungsgebühren Listungsgebühren sind Regalplatzmietenforderungen/Aufnahmegebühren des Einzelhandels an die produzierenden Unternehmen. Bevor ein Produkt ins Regal gestellt wird, müssen Listungsgebühren bezahlt werden.
Logistik Aufgabe der Logistik ist es, die Produkte/Leistungen in der gewünschten Menge am richtigen Ort zur richtigen Zeit in der richtigen Form zu niedrigsten Kosten bereitzustellen. Wesentliche Aspekte der Logistik sind Lieferzeit, Zuverlässigkeit, Beschaffenheit, Service und Flexibilität der Lieferung.
Logo Das Logo ist Teil des Corporate Designs und trägt das Selbstverständnis des Unternehmens durch eine Visualisierung nach innen und außen. Es besteht aus festgelegten Farben, Buchstaben und Formen.
Luxusmarke Bei einer Premiummarke (Luxusmarke) werden das Preis- und Qualitätsniveau dauerhaft als hoch angenommen.
Mailings Mailings sind z. B. Briefe mit Hinweisen auf Produkte und Dienstleistungen, Bittbriefe im Rahmen des Fundraising.
Management Management (=Unternehmensführung) meint die zielgerichtete Gestaltung, Steuerung und Entwicklung von Unternehmen und Nonprofitorganisationen mittels der Managementfunktionen Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung, Informationsversorgung und Kontrolle.
Managementprozess, allgemeiner Der Managementprozess gibt eine Abfolge der Aktivitäten im Management an. Der allgemeine Managementprozess kann wie folgt beschrieben werden: Vorausschau der Zukunft --- Planung des Zielsystems --- Planung (im engeren Sinne; Problemanalyse, Alternativensuche, Beurteilung) --- Entscheidung --- Durchführung (Delegation, Organisation, Personalführung) --- Kontrolle.
Marke Eine Marke (aus dem Französischen marque = kennzeichen) bezeichnet eine rechtlich geschützte Kennzeichnung von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen. Eine Marke ist ein Zeichen, dass geeignet ist, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von den anderer Unternehmen zu unterscheiden. Damit soll dem Konsumenten eine einfache Wiedererkennung ermöglicht werden.In der Sicht der Kunden ist eine Marke ein besonderes Nutzenbündel. Eine Marke ist gewissermaßen die Visitenkarte, mit der Unternehmen am Markt auftreten und aktiv sind.
Markenarchitektur Der Aufbau der Marken in einem Unternehmen.
Marketing-Instrumente Unter den Marketing-Instrumenten/dem Marketing-Mix versteht man die konkrete Festlegung der im Rahmen des operativen Marketing eingesetzten Instrumente. Zu den Instrumenten des Marketing-Mix gehören Produkt, Leistung (product); Preis, Entgelt (price) Kommunikation (promotion), Distribution (place).
Marketing-Mix Unter den Marketing-Instrumenten/dem Marketing-Mix versteht man die konkrete Festlegung der im Rahmen des operativen Marketing eingesetzten Instrumente. Zu den Instrumenten des Marketing-Mix gehören Produkt, Leistung (product); Preis, Entgelt (price) Kommunikation (promotion), Distribution (place).
Marketing, Domestic Meint Marketing im Heimatland des Unternehmens.
Marketing, externes Marketing meint die in ihrer Aussage einfache, in ihrer radikalen Durchsetzung so schwierige Umkehr der Betrachtung aller Probleme, anstatt aus eigener Sicht aus der des Kunden unter Berücksichtigung der Konkurrenten, d.h. aus der Sicht des Marktes, für den das Angebot gilt, und nicht aus der Sicht der Firmen, die es gestalten. Nach Prof. Dr. H. Sabel.
Marketing, Generic Marketing meint hier die gezielte Auseinandersetzung von Unternehmen mit seiner Umwelt, gleich ob diese international oder interkulturell ist. Diese Wortschöpfung stammt von Kotler.
Marketing, Internationales Marketing über das nationale Umfeld hinaus.
Marketing, internes Internes Marketing meint die Übertragung des Marketing-Managements vom externen Kunden auf den internenKunden (Kollegen).
Marketing, konzentriertes Im Rahmen des konzentrierten Marketing richten sich Unternehmen nur an ausgewählte Segmente.
Marketing, plakativ Plakativ bezeichnet bedeutet dies für den Bereich der Investitionsgüter „Denke im Kopf des Kunden!“, für Konsumgüter „Fühle im Herz des Kunden!“ und für Dienstleistungen „Träume in der Seele des Kunden!“. Nach Prof. Dr. H. Sabel.
Marketingkonzept Ein Marketingkonzept ist ein umfassender, gedanklicher Entwurf, der auf der Basis von Vision, Leitbild und Oberziele der Unternehmung unter Berücksichtigung der Situationsanalyse und Prognosen die gegenwärtig und zukünftig relevanten Strategien, Ziele und die Planung der Marketinginstrumente enthält. Das Marketingkonzept endet mit der Kontrolle.
Marketingkonzept 1. Schritt Vision, Leitbild, Oberziele
Marketingkonzept 2. Schritt Situationsanalyse und Prognose
Marketingkonzept 3. Schritt Strategien
Marketingkonzept 4. Schritt Marketingziele
Marketingkonzept 5. Schritt Marketinginstrumente
Marketingkonzept 6. Schritt Kontrolle
Markt Der Markt ist der Ort von Angebot und Nachfrage, also der Ort des Austausches, der Transaktionen (Wechselbeziehungen).
Markt, der releavnte Der relevante Markt ist der Teilmarkt, auf dem sich ein Unternehmen mit seinen Produkten/Dienstleistungen positioniert. Er ist sachlich durch sämtliche Erzeugnisse und/oder Dienstleistungen, die die Kunden als austauschbar oder ersetzbar betrachten und räumlich durch das Gebiet, in dem andere beteiligten Unternehmen relevante Produkte oder Dienstleistungen anbieten, in dem die Wettbewerbsbedingungen hinreichend homogen sind und das sich von benachbarten Gebieten durch spürbar unterschiedliche Wettbewerbsbedingungen unterscheidet, bestimmt.
Markt, Schlüsselgrößen Zur näheren Beschreibung des relevanten Marktes werden häufig die Schlüsselgrößen Marktpotenzial, Marktvolumen, Absatzvolumen und Marktanteil herangezogen.
Marktanteil, absoluter Der Marktanteil gibt an, welchen prozentualen Anteil ein Unternehmen am gesamten Marktvolumen eines Marktes hat. Die Berechnung kann in Mengen- oder Werteinheiten erfolgen. Der Wert zeigt zeitpunktbezogen die Stärke eines Unternehmens in einem bestimmten Markt. Im Zeitablauf zeigt der Wert die Entwicklung seiner Stellung in diesem Markt auf.
Marktanteil, relativer Der relative Marktanteil gibt an, welchen Anteil der eigene absolute Marktanteil eines Unternehmens am absoluten Marktanteil des größten Konkurrenten ausmacht. Sind beide Konkurrenten gleich stark, so ist der relative Marktanteil gleich 1. Ist das eigene Unternehmen stärker als der größte Konkurrent, so ist der Wert größer als 1. Ist das eigene Unternehmen schwächer (im Sinne des Marktanteils) als der größte Konkurrent, so ist der Wert kleiner als 1. Der Wert zeigt zeitpunktbezogen die Stärke eines Unternehmens in einem bestimmten Markt gegenüber dem stärksten Konkurrenten bzw. im Zeitablauf die Entwicklung seiner Stellung in diesem Markt auf. Je nach Marktsituation können auch die Marktanteile mehrer der größten Anbieter in den Zähler einbezogen werden.
Marktarealstrategie Marktarealstrategien nehmen die Absatzgebiete (den Absatzraum) in geographischer Hinsicht in den Blick und sind in lokale, regionale, überregionale, nationale, multinationale, internationale und globale Strategien zu unterscheiden.
Marktdurchdringung Mit gegenwärtigen Produkten auf gegenwärtigen Märkten agieren. Synonym: Marktpenetration.
Markteintritt Entscheidung eines Wirtschaftssubjektes, auf einem Markt tätig zu werden.
Marktentwicklung Mit gegenwärtigen Produkten auf neuen Märkten agieren.
Marktfeld Marktfeld ist ein gebräuchlicher Begriff in der Betriebswirtschaftslehre und kann synonym mit Markt, Marktplatz genutzt werden.
Marktfeldstrategien Marktfeldstrategien enthalten die Fixierung der Produkt/Markt-Kombination(en). Grundsätzlich können bestehende Produkte und neue Produkte vermarktet werden und dies auf bestehenden und neuen Märkten. Diesbezüglich unterscheidet man nach ANSOFF vier Marktfeldstrategien: Marktdurchdringung (Marktpenetration), Marktentwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation.
Marktforschung Systematische Gewinnung und Analyse von Daten über Kunden, deren Bedürfnisse etc. Die Ergebnisse der Marktforschung bilden die Grundlage der Marketingmaßnahmen.
Marktparzellierungsstrategie Die Marktparzellierungsstrategie ist die eigentliche Marktbearbeitungsstrategie. Hier geht es um die Frage, wie Märkte differenziert und abgedeckt werden sollen. Damit werden die Zielgruppen festgelegt, die bedient werden sollen.
Marktpenetration Mit gegenwärtigen Produkten auf gegenwärtigen Märkten agieren. Synonym: Marktdurchdringung.
Marktsättigung Der Sättigungsgrad eines Marktes gibt an, zu wie viel Prozent ein Markt bereits ‚erobert’ ist.
Marktsegmentierung Marktsegmentierung ist die Aufteilung eines (heterogenen) Gesamtmarktes in bezüglich ihrer Marktreaktion intern homogene und untereinander heterogene Gruppen (Segmente, Zielgruppen, Cluster) und die Bearbeitung eines oder mehrerer dieser Segmente.
Marktstimulierungsstrategien Im Rahmen der Marktstimulierungsstrategie wird festgelegt, wie die Märkte langfristig beeinflusst werden sollen. Dabei wird davon ausgegangen, das in den meisten Märkten zwei grundlegende Schichten festzustellen sind, die insbesondere nach dem Verhalten der Abnehmer in die Gruppen markenorientierte Konsumenten und kostenorientierte Konsumenten unterteilt werden können. Daraus resultierend werden zwei grundlegende Strategietypen, nämlich die Präferenzstrategie und die Preis-Mengen-Strategie .
Marktwachstum Das Marktwachstum gibt in Prozentwerte an, wie sich das Marktvolumen im Zeitablauf vergrößert hat. Das zusätzliche Marktvolumen der aktuellen Periode wird dazu dem Marktvolumen der Vorperiode gegenübergestellt.
Maßnahmenkontrolle Im Rahmen der Maßnahmenkontrolle wird überprüft, ob die eingesetzten Maßnahmen verbessert werden können.
Me-too-Produkte Hierbei handelt es sich um Nachahmungen von bereits auf dem Markt existierenden Produkten.
Me-too-Strategie Bei der Anpassungsstrategie (Me-too-Strategie) versuchen Unternehmendie Produkte/Leistungen Ihrer Konkurrenten zu imitieren.
Mediadaten Mediadaten werden von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen veröffentlicht und enthalten relevante Informationen über die jeweiligen Medien: Erscheinungsweise, Erscheinungstermine, Entgelte für Anzeigen, Reichweite des Mediums, Themen der geplantenAusgaben
Median Der Median ist derjenige Wert, unterhalb und oberhalb dessen jeweils die Hälfte der Messwerte liegen.
Merchandising Verkauf von Zusatzprodukten wie Bettwäsche, Figuren, Computerspiele etc.
Merkmal Eine (messbare) Eigenschaft einer statistischen Einheit. Synonyme:Variable / Charakteristische Eigenschaft.
Merkmalsausprägung Die möglichen Werte, die ein Merkmal annehmen kann.
Merkmalsträger Das einzelne Objekt einer statistischen Analyse, dessen Eigenschaften erhoben werden.
Merkmalswert / Beobachtungswert Der Wert, den ein Merkmal bei einer statistischen Einheit hat.
Messen Unter ‚messen’ versteht man das zuordnen von Merkmalsausprägungen zu Merkmalsträgern/Statistischen Einheiten. Ein bestimmtes Merkmal kann auf verschiedenen Skalen gemessen werden, man spricht auch von unterschiedlichen Skalenniveaus (Messniveaus). Eine Skala ist eine Messvorschrift.
Messen/Ausstellungen Messen und Ausstellungen sind zeitlich und örtlich festgelegte Veranstaltungen mit Marktcharakter, die in der Regel ein umfassendes Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige bieten. Meistens finden die Messen in einem regelmäßigen Turnus statt. Die Kunden können hier direkt angesprochen werden können.
Mitgliedschaft Beiträge im Rahmen regulärer Mitgliedschaften sind regelmäßige Zuwendungen für den allgemeinen Organisationszweck. Sie können in der Regel nicht bestimmten Kostenarten zugewiesen werden. Neben der Zweckleistung der Organisation erhält das Mitglied häufig Gegenleistungen wie die Zusendung einer Mitgliederzeitschrift oder die Einladung zu geselligen Veranstaltungen. Häufig arbeiten Mitglieder aber auch im Sinne des Organisationszweckes mit. Als Mitgliedschaften i. w. S., können reguläre Mitgliedschaften und Fördermitgliedschaften unterschieden werden.
Motiv Ein Motiv (lat. motus = Bewegung, Antrieb) bezeichnet zielgerichtete, gefühlsmäßige und kognitiv gesteuerte Antriebe des Konsumentenverhaltens.
Multi Channel Vertrieb Vertrieb über unterschiedlicheKanäle.
Multi-Channel-Management Multi-Channel-Management meint die Nutzung unterschiedlicher Vertriebskanäle (z. B. Internet, Telefon etc. ) zum Verkauf/Vertrieb der Produkte und Leistungen.
Multibuys Multibuys sind Großpackungen oder auch Aktionen wie „Kauf 4, zahle 3“.
Nachkaufmarketing Marketingaktivitäten, nachdem ein Kunde ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen hat.
Nettoreichweite Anzahl der Personen, die von einer Werbeträgerkombination mindestens einmal erreicht werden.
Neuromarketing Ist ein relativ neuer Zweig des Marketings, der sowohl psychologische als auch neuronale Verhaltensweisen von Kunden behandelt. Es werden optimale Reizstimulationen gesucht, um Kunden zu gewinnen und Kundenbindung zu betreiben.
new user Neue Verwender von Produkten und Dienstleistungen.
new uses Neue Verwendungszwecke für Produkte und Dienstleistungen.
Nichtverwender Potentielle Kunden, die die Produkte und Dienstleistungen bisher nicht in Anspruch nehmen.
Nominalskala Eine Nominalskala ist eine Skala, bei der jeder Merkmalsausprägung (genau) ein Name bzw. (genau) eine Kategorie zugeordnet werden. Bezüglich eines Merkmalsträger kann eine Relation ‚gleich’ oder ‚nicht gleich’ festgelegt werden. Obwohl für die Namen oder Kategorien häufigauch Zahlen als Kodierungen verwendet werden, sind andere mathematische Operationen nicht sinnvoll.
Normen Normen sind verbindlich anerkannte Regeln, die z.B. als Richtschnur gelten. Werte sind ein System aus Einstellungen, also sozusagen eine Über-Einstellung.
Nutzwertanalyse Eine häufig angewandte qualitative Methode zur Bewertung z.B. von Strategien stellt die Nutzwertanalyse dar. Diese versuchen nicht-monetäre Größen durch Umwandlung in Geldgrößen vergleichbar zu machen. Die Vergleichbarkeit von Alternativen wird über Nutzwerte hergestellt.
Nutzwertanalyse, Ablauf Der Ablauf einer Nutzwertanalyse ist wie folgt: Bestimmung der Zielkriterien. Gewichtung der Zielkriterien. Ermittlung der Zielerträge. Berechnung der (gewichteten) Teilnutzenwerte. Nutzwertsynthese und Entscheidung.
Oberziele Oberziele konkretisieren Vision und Leitbild mittels Zielinhalt, Zielausmaß und Zielzeitbezug.
Öffentlichkeitsarbeit Die Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation) zielt darauf, dass Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit positiv darzustellen, also das Image zu verbessern. Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es also, ein gutes Bild in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Ein hier häufig herangezogener Slogan lautet: „Tue Gutes und rede darüber“.
Open Book Management Der Mitarbeiter als Mitunternehmer, das ist die Wunschvorstellung, die in den Köpfen vieler Unternehmensleiter vorherrscht. Aber wie kann der Mitarbeiter zum Mitunternehmer werden, wenn er keine ausreichenden Informationen über die wirkliche wirtschaftliche Situation des Unternehmens hat.
Operative Lücke Durch die GAP-Analyse (Lückenanalyse) können zwei Arten von Lücken deutlich werden werden. Die operative Lücke, die aus der unzureichenden Nutzung der bisherigen Möglichkeitenresultiert. Die strategische Lücke, die daraus resultiert, dass nicht rechtzeitig neues Erfolgspotential geschaffen wird.
Opinion Leader Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf Meinungsbildner und Entscheider.
Ordinalskala Eine Ordinalskala ist eine Skala, bei der sich die Kategorien – die mit Namen oder Zahlen bezeichnet werden können - in eine Rangfolge bringen lassen. Die Abstände zwischen den einzelnen Kategorien müssen aber nicht unbedingt gleich sein.
OTC Over-the-counter-Medikamente, meint Abgabe von Medikamenten, die nicht verschreibungspflichtig sind.
Outplacement Im Rahmen des Outplacements werden die Mitarbeiter bewusst in den Prozess der Freisetzung einbezogen und in der Regel wird ein erfahrener Personalberater zur Unterstützung herangezogen. Zielsetzung des Outplacements ist eine einvernehmliche Trennung von dem Mitarbeiter. Gemeinsam mit Mitarbeiter und Berater wird versucht, den Mitarbeiter für ein neues Arbeitsverhältnis zu qualifizieren und ein neues Arbeitsverhältnis für ihn zu finden. Der Vorteil für das Unternehmen kann u.a. darin bestehen, dass die Stelle bereits vor dem Ablauf von Kündigungsfristen besetzt werden kann und ein möglicher Rechtsstreit vermieden wird.
Overconcentration Gefahr, sich zu stark auf ein Segement zu konzentrieren.
Oversegmentation Gefahr, dass Märkte zu stark segmentiert werden.
Pagerank Der Pagerank zeigt an, für wie relevant Google eine bestimmte Seite der Webpräsenz hält.
Panel Gleichbleibende, repräsentative Gruppe von zu befragenden/beobachtenden Personen im Rahmen der Marktforschung.
Partizipation Gelegenheitskooperation in der Form der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (705 ff. BGB), die nach außen nicht in Erscheinung tritt.
Patenschaft Eine besondere Form der Fördermitgliedschaft ist die Patenschaft, also eine regelmäßige Hilfe für z. B. ein Kind oder einen Jugendlichen, dessen Namen und Schicksal die Spender erfahren.
Penetration Beim Penetration wird das Ziel verfolgt, mit relativ niedrigen Preisen ‚Mengen zu machen‘ und so den Markt schnell zu durchdringen. Das neue Produkt soll schnell verbreitet werden, man spricht hier von der Diffusion des neuen Produktes.
Permission Marketing Den Versand von Marketingkommunikation mit der ausdrücklichen Erlaubnis (Permission) der Kunden bezeichnet man als Permission Marketing.
Persönlichkeit Persönlichkeit meint die ganzheitliche Erscheinung eines Menschen.
Place Place ist ein Instrument des Marketing. Es geht um die Distribution (Distributionspolitik), also die Frage, wie Produkte und Dienstleistungen 'zu den Kunden' gelangen.
Polaritätenprofil Das Semantische Differential ist als Verfahren in der Psychologie entwickelt worden (Einstellungsforschung). Die Befragten werden – mittels des semantischen Differentials – aufgefordert, Ihre Einstellung zu bestimmten Begriffen oder Sachverhalten bekannt zu geben.
Positionierung Positionierung des Produktes/der Leistung/des Unternehmens am Markt geht z.B. durch die Herausstellung von Stärken und Schwächen.
Preisbildung, kostenorientierte Preis = Selbstkosten + kalkulatorischer Gewinnzuschlag.
Preisbildung, nachfrageorientierte Preis = das, was die Kunden bereit sind zu zahlen.
Preisbildung, wettbewerbsorinetierte Bildung des Preises unter Berücksichtigung der Preise der Konkurrenten.
Preisdifferenzierung Im Rahmen von Preisdifferenzierung werden die Preise nicht einheitlich gestaltet, sondern nach bestimmten Kriterien unterschieden.
Preispolitik Die Preispolitik i.e.S. beinhaltet die Festlegung des Preises von Gütern und Dienstleistungen.
Premiummarke Bei einer Premiummarke (Luxusmarke) werden das Preis- und Qualitätsniveau dauerhaft als hoch angenommen.
Premiummarken Premiummarken sind exklusive Marken, Luxusmarken, die sehr teuer gehandelt werden vgl. Phaeton, Maibach oder Lexus, Bose oder Bang und Olofsen.
Price Preis, Entgelt ist ein Instrument des Marketing.
Primärforschung Im Rahmen der Primärforschung (field research) versteht man Untersuchungen, die eigens für den Untersuchungszweck durchgeführt werden. Man unterscheidet hier Befragung, Beobachtung undExperiment.
Pro-bono-Projekte "Pro bono Projekte" sind kostenlose Beratungsprojekte. Sie werden häufig von Unternehmensberatern und Agenturen angeboten. Es bestehen durchaus realistische Möglichkeiten, "pro bono Projekte" zu gewinnen.
Product Produkt, Leistung ist ein Instrument des Marketing.
Product Placement Product Placement meint die Integration eines Namens, einer Abbildung eines Produktes, eines Logos in den Massenmedien, ohne dass der Rezipient dies als Werbung erkennt. In vielen Fällen liegt hier Schleichwerbung vor, die in Deutschland zwar verboten ist, aber nur selten verfolgt wird. Häufig wird Werbung auch als Artikel (Fachartikel) getarnt. Die Leser finden dann oben oder unten auf der Seite den Hinweis: Anzeige.
Produkt Im Rahmen des Marketings wird Produkt als das Bild definiert, das Kunden von etwas haben. Das Bild, das Kunden von einem Produkt haben, ist eine Problemlösung.
Produkt-/Leistungsdifferenzierung Bei einer Produkt-/Leistungsdifferenzierung wird das bestehende Absatzprogramm durch zusätzliche Produkte/Leistungen ergänzt.
Produkt-/Leistungsgruppen Einzelne Produkt-Leistungsarten - die in unterschiedlichen Produkt-/Leistungsvarianten vorliegen können - werden zu Produkt-/Leistungsgruppen zusammengefasst.
Produkt-/Leistungslinien Produkt-/Leistungslinien fassen verschiedene Produkt-/Leistungsgruppen zusammen.
Produkt-/Leistungsvariation Eine meint eine Überarbeitung/Verbesserung des bisherigen Produktes/der bisherigen Leistung.
Produkt-Markt-Matrix Die Produkt-Markt-Matrix nach ANSOFF enthält als Wachstumsstrategien: Marktdurchdringung = gegenwärtige Produkte auf gegenwärtigen Märkten; Marktentwicklung = gegenwärtige Produkte auf neuen Märkten; Produtkentwicklung = neue Produkte auf gegenwärtigen Märkten; Diversifikation = neue Produkte auf neuen Märkten.
Produktelimation Die Produktelimination (Produkteliminierung) bezeichnet die Herausnahme eines Produktes aus dem Markt.
Produktentwicklung Mit neuen Produkten auf gegenwärtigen Märkten agieren.
Produktlebenszyklus Ein Produktlebenszyklus (PLZ) stellt die Entwicklung des Absatzes (Umsatzes) im Zeitablauf dar. In klassischer Betrachtung umfasst er die Stufen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Rückgang. Der PLZ beschreibt  den Prozess zwischen der Einführung z.B. eines Produktes in den Markt bis zu dessen Herausnahme.
Produktlinie Produkte, die z.B. mit einer ähnlichen Funktion, ähnlichen Vertriebswegen, ähnlichen Kunden verbunden sind, bezeichnet man als Produktlinie.
Produktnutzen Merkmale eines Produktes, die von den Kunden als wesentliche Unterscheidungsmerkmale eines Produkte/einer Leistung gesehen werden. Häufig handelt es sich hierbei um Nutzen, der als Problemlösung gesehen wird.
Produktpolitik Unter der Produkt-/Leistungspolitik versteht man die Gestaltung der Produkte/Leistungen des Unternehmens und damit des so genannten Absatz-/Leistungsprogramms des Unternehmens.
Produktvariation Die Produktvariation (Produktmodifikation) bezeichnet die Veränderung eines am Markt befindlichen Produktes. Diese findet in der Regel in unwesentlichen Merkmalen statt.
Programmbreite Anzahl der Produkt-/Leistungsarten.
Programmstrukturanalysen (ABC-Analyse) Im Rahmen von Umsatz- und Deckungsbeitragsstruktur-Analysen wird eine ABC-Analyse durchgeführt. Dabei wird der kumulierte Anteilder Produkte/Leistungen am Gesamtumsatz/Gesamtdeckungsbeitrag in der Form einer Lorenzkurve dargestellt.
Programmtiefe Unterschiedlichen Ausprägungen (Produktvarianten, Leistungsvarianten) der Produkt-/Leistungsarten.
Projektpartnerschaft Neben den Patenschaften gibt es im Fundraising noch die sogenannten Projektpartnerschaften, etwa für ein Kinderdorf, ein Gesundheitszentrum oder ein Bildungsprojekt.
Promotion Promotion ist ein Instrument des Marketing. Es geht um die Kommunikation, Werbung etc.
Prozessinnovationen Prozessinnovationen sind Neuerungen im Bereich der Prozesse.
Prozyklische Werbung Prozyklische Werbung geht mit den Konjunktur- bzw. Saisonzyklen konform.
Public Private Partnership Gemeinsames Vorhaben von Unternehmen und z. B. gemeinnützigen Organisationen.
Public Relations Die Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation) zielt darauf, dass Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit positiv darzustellen, also das Image zu verbessern. Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es also, ein gutes Bild in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Ein hier häufig herangezogener Slogan lautet: „Tue Gutes und rede darüber“.
Pull-Strategie Die Pull-Strategie ist auf die Kunden ausgerichtet. ‚Pull’ kommt aus dem englischen und meint ‚ziehen’. Das produzierende/anbietende Unternehmen versucht den Endabnehmer mittels geeigneter Kommunikation und Verkaufsförderungsmaßnahmen dazu zu bewegen, die Produkte/Leistungen bei den Absatzmittlern nachzufragen.
Push-Strategie Die Push-Strategie ist auf die Absatzmittler ausgerichtet. ‚Push’ kommt aus dem englischen und meint ‚drücken’. Hier versucht das produzierende/anbietende Unternehmen Mittels Anreizen den Absatzmittler dazu zu bewegen, für mehr Nachfrage zu sorgen. Hier werden monetäre Anreize (z.B. Rabatte) und nicht monetäre Anreize (z.B. Beratungsleistungen für die Absatzmittler) genutzt.
Quasi-neue Produkte/Leistungen Quasi-neue Produkte/Leistungen, also solche, die auch im Unternehmen bereits vorhanden sind, aber nur modifiziert werden.
Querschnittsanalyse Messung eines Merkmals, einer Variable bei verschiedenen Untersuchungsobjekten, z.B. mehrere Personen.
Reason Why Begründung/Bestärkung für den Adressaten, warum/dass er bei dem Kauf eines Produktes/der Nachfrage nach einer Dienstleistung richtig handelt.
Regressionsanalyse Verfahren der mutiviariaten Statistik (multivariate Analysemethoden): Im Rahmen einer Regressionsanalyse wird der Zusammenhang zwischen einer abhängigen und einer unabhängigen Variable geprüft du ggf. festgestellt.
Relationship Marketing Relationship Marketing befasst sich mit der Bindung der Kunden.
Repräsentativ Als repräsentativ gilt das Ergebnis einer Umfrage, wenn die Stichprobe so ausgewählt wurde, dass sie ein "Miniaturbild" der Merkmale einer Grundgesamtheit abbildet, also diese wirklichkeitsgetreu repräsentiert.
Return on Investment Der Return on Investment (ROI; Kapitalrentabilität = eine Kennzahl) gibt an, welche Rendite das im Unternehmen eingesetzte Kapital innerhalb einer Periode erwirtschaftet hat. Der ROI ist durch Multiplikation von Umsatzrendite und Kapitalumschlag definiert. Hinter dem ROI-Wert verbirgt sich darüber hinaus ein komplettes Kennzahlensystem, das erstmalig im Jahre 1919 von der Firma Du Pont eingesetzt wurde.
Sachziele Sachziele sind einerseits die konkreten Leistungsziele im Rahmen des Unternehmens, d. h. welche Produkte in welchen Stückzahlen sowie auf welchen Märkten angeboten werden. Andererseits werden auch Finanzziele vorgegeben. Hier wird das finanzwirtschaftliche Gleichgewicht beschrieben hinsichtlich Liquidität, Verschuldungsgrad, Art der Kapitalbeschaffung usw. Eine weitere Dimension sind dann Führungs- und Organisationsziele. Hier werden Ziele für die Art der Organisationsstruktur und für die Verteilung von Führungsfunktionen vorgegeben. Schließlich können noch soziale und ökologische Ziele genannt werden. Hier wird das Verhalten zu Mitarbeitern und Kunden sowie Lieferanten, aber auch der Umwelt beschrieben.
Sales Folder Faltprospekte (Flyer), die Produkte und Dienstleistungen näher erläutern.
Sales Promotion Die Verkaufsförderung (Sales Promotion) umfasst alle Aktivitäten, die der Aktivierung/Verbesserung der Absatzorgane (Vertriebsorgane, Händler, Kunde) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen. Damit sind alle die Maßnahmen gemeint, die direkt auf die Verbraucher ausgerichtet sind oder die Aktivitäten unserer Vertriebsmitarbeiter und Händler unterstützen.
Schenkung i. w. S. Eine Schenkung i. w. S. ist eine einmalige Zuwendung von Vermögensgegenständen, die unentgeltlich geleistet wird.
Search Engine Marketing Search Engine Marketing umfasst alle Maßnahmen im Rahmen des Suchmaschinenmarketing.
Search Engine Optimization Search Engine Optimization umfasst alle Maßnahmen die dazu beitragen, dass eine Website auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen an höheren Stellen gelistet wird.
Second Opinion Eine zweite fachlich gesicherte Meinung. Sie wird von Patienten gern vor umfangreicheren Operationen oder bei alternativen Behandlungsmethoden eingeholt.
Segmentierung Marktsegmentierung ist die Aufteilung eines (heterogenen) Gesamtmarktes in bezüglich ihrer Marktreaktion intern homogene und untereinander heterogene Gruppen (Segmente, Zielgruppen, Cluster) und die Bearbeitung eines oder mehrerer dieser Segmente.
Segmentierung, mikro-geografische Kleinräumige Regionaltypologie.
Sekundärforschung Die Sekundärforschung (desk research) stützt sich als eine Methode im Rahmen der Situationsanalyse auf bereits vorhandene Informationen, so genannte Sekundärstatistiken, die in der Regel für einen anderen Zweck (z.B. Untersuchungen im Rahmen eines Projektes) oder wegen eines allgemeinen Interesses (z.B. Veröffentlichungen statistischer Ämter) zusammengetragen worden sind.
Selbstmarketing Selbstmarketing meint die Übertragung des Marketing-Managements auf die eigene Persönlichkeit.
Self-Liquidating-Offers Attraktive Angebote mit Zugabecharakter werden zum Selbstkostenpreis abgegeben.
Service Alle Nebenprodukte-/leistungen, die die Nutzung der Hauptprodukte/-leistungen ermöglichen oder vereinfachen, werden als Service oder Kundendienst bezeichnet.
Shareholder Value Der Shareholder Valuewird als der „Marktwert des Eigenkapitals“ definiert und mittels der Kapitalwertmethode (siehe Investitionsrechnung) aus der Zahlungsreihe der freien Cash Flows ermittelt. Dabei werden die Cash Flows abzüglich der Verbindlichkeiten auf den Bewertungszeitpunkt (abzinst). Mittels Shareholder Value Maximierung wird das Ziel verfolgt, langfristig und nachhaltig eine Mindestverzinsung von Eigenkapital/Anteilen zu erlangen.
Silveragers Wird gern die ältere Generation mit den grauen Haaren genannt, die aktiv am Leben teilnimmt und finanzstark ist. Silveragers werden in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Sie werden als gesonderte Zielgruppe betrachtet.
Situationsanalyse Unter Situationsanalyse versteht man die systematisch, mit wissenschaftlichen Methoden vorgenommene Erforschung des Marktes, insbesondere der Kunden, Konkurrenten und des Umfeldes. Ziel der Situationsanalyse ist es, die Chancen und Risiken am Markt und die Stärken und Schwächen der Unternehmung zu erforschen und in Beziehung zueinander zu setzen.
Situationsanalyse Synonymer Begriff zu Marktforschung. Systematische Gewinnung und Analyse von Daten über Kunden, deren Bedürfnisse etc. Die Ergebnisse der Situationsanalyse (Marktforschung) bilden die Grundlage der Marketingmaßnahmen.
Skimming Unter Skimming wird eine Abschöpfungspolitik verstanden. Mit möglichst hohen Preisen wird bei hohen Stückkosten der Produkte versucht, die Investitionskosten möglichst schnell wieder zu amortisieren. Entsprechend des aufkommenden Konkurrenzdrucks und der Erschließung des Marktes wird der Preis dann Stück für Stück gesenkt.
Social Commissioning Unternehmen vergeben gezielt Aufträge an z. B. soziale Organisationen, z. B. Behindertenwerkstätten.
Social Lobbying Die Kontakte der Unternehmen werden zur Unterstützung z. B. karitativer Anliegen ausgenutzt.
Social Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf Gesellschaft.
Social Sponsoring Sponsoring für den sozialen Bereich und Gesundheitsbereich.
Sommerloch Gerade in der Ferienzeit werden bei den Außenwerbeflächen (City-Light-Poster (z.B. beleuchtete Werbeflächen an Bushaltestellen), Plakatwände etc.) Flächen nicht von Unternehmen geschaltet. Hier engagieren sich die Werbetreibenden dann gerne für öffentlichkeitswirksame Themen, häufig Kinder betreffend. In der Regel nehmen Sie noch ein Unternehmen mit ins Boot. In diesem Zusammenhang spricht man von dem "Sommerloch".
Sortiment Das Absatzprogramm eines Unternehmens.
Sponsoring Sponsoring meint die unternehmensseitige systematische Unterstützung einer (öffentlichen) Organisation/einer Sache etc. durch Finanzmittel, Sachmittel und/oder Dienstleistungen. Als klassische Bereiche können Sport-, Kultur-, Sozio- und Umweltsponsoring unterscheiden werden.
Stakeholder Die Anspruchsgruppen (stakeholder) von Unternehmen/Nonprofitorganisationen sind Unternehmen, Organisationen, Verwaltungseinheiten, Vereinigungen, Personen etc., die einen Anspruch gegenüber dem Unternehmen/Nonprofitorganisationen haben, also Kunden, Mitarbeiter, Kommunen, Parteien, Wirtschaftsverbände etc.
Statistische Einheit Das einzelne Objekt einer statistischen Analyse, dessen Eigenschaften erhoben werden.
Statistische Gesamtheit Die Gesamtheit aller relevanten statistischen Einheiten, präzise abgegrenzt durch sachliche,räumliche und zeitliche Kriterien. Synonyme sind die Begriffe Grundgesamtheit und Statistische Masse.
Statistische Masse Die Gesamtheit aller relevanten statistischen Einheiten, präzise abgegrenzt durch sachliche,räumliche und zeitliche Kriterien. Synonyme sind die Begriffe Grundgesamtheit und Statistische Gesamtheit.
Stichprobe Der Teil der Grundgesamtheit, der erfasst wird, falls nicht alle statistischen Einheiten erfasst werden.
Stiftung Eine Stiftung im rechtlichen Sinne ist eine Widmung von Vermögen zu einem bestimmten Zweck durch Rechtsgeschäft (z. B. schriftliche Erklärung, Testament).
Stillschweigende Kooperation Unternehmen verhalten sich gleichförmig, ohne sich jedoch mündlich oder schriftlich abgestimmt zu haben.
Strategie Eine Strategie im betriebswirtschaftlichen Sinne ist ein – auf lange Frist gerichteter – Verhaltensplan der Unternehmung zum Aufbau, zur Erhaltung und zum Ausbau von strategischen Erfolgspositionen (Erfolgspotentialen).
Strategie Erfolgspostionen Strategische Erfolgspositionen sind besondere Fähigkeiten, mittels derer ein Unternehmen seine Ziele (z.B. Gewinnmaximierung) mittel- bis langfristig erreichen kann bzw. ggf. sogar wesentlich bessere Ergebnisse erzielen kann, als die Konkurrenz. Strategische Erfolgspositionen können beispielsweise außergewöhnliche Leistungen des Unternehmens sein, aber auch die ausschließliche Bearbeitung bestimmter Märkte und/oder die Fähigkeit, spezifische Kernkompetenzen zu nutzen. Synonym: Strategische Erfolgspotentiale
Strategiebereiche Als Strategiebereiche sind zu unterscheiden: Strategien im Bezug auf Kunden. Strategien im Bezug auf Wettbewerber. Strategien im Bezug auf Anspruchsgruppen. Strategien im Bezug auf Mitarbeiter und Absatzmittler.
Strategien im Bezug auf Anspruchsgruppen Anspruchsgruppengerichte Strategien sind Strategien, die auf die Zielsetzungen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen (Stakeholder) der Unternehmung gerichtet sind. Dabei wird unterstellt, dass durch die Einbeziehung der unterschiedlichen Interessen der Anspruchsgruppen die Unternehmensziele insgesamt besser erreicht werden können. Das Unternehmen steht also eine Reihe von unterschiedlichen Zielen gegenüber, von denen die Wichtigsten zu berücksichtigen gilt.
Strategien im Bezug auf Kunden Als Strategien im Bezug auf Kunden sind zu unterscheiden: Marktfeldstrategien, als die Fixierung der Produkt/Markt Kombination(en). Marktstimulierungsstrategien, als die Bestimmung der Art und Weise der Marktbeeinflussung. Marktparzellierungsstrategien, als die Festlegung von Art bzw. Grad der Differenzierung der Marktbearbeitung. Marktarealstrategien, als die Bestimmung des Markt- bzw. Absatzraumes.
Strategische Allianz Längerfristige vertragliche Vereinbarungen über die Kooperation von Unternehmen.
Strategische Erfolgspositionen, Anforderungen Strategische Erfolgspositionen (SEP) müssen nachhaltig sein (Nachhaltigkeit), dürfen für die Wettbewerber nicht leicht kopierbar sein (Einmaligkeit) und müssen sich auf beachtliche Geschäftsfelder beziehen (Bedeutsamkeit).
Strategische Erfolgspotentiale Strategische Erfolgspositionen sind besondere Fähigkeiten, mittels derer ein Unternehmen seine Ziele (z.B. Gewinnmaximierung) mittel- bis langfristig erreichen kann bzw. ggf. sogar wesentlich bessere Ergebnisse erzielen kann, als die Konkurrenz. Strategische Erfolgspositionen können beispielsweise außergewöhnliche Leistungen des Unternehmens sein, aber auch die ausschließliche Bearbeitung bestimmter Märkte und/oder die Fähigkeit, spezifische Kernkompetenzen zu nutzen. Synonym: Strategische Erfolgspotentiale.
Strategische Geschäftseinheit Eine strategische Geschäftseinheit (SGE) (häufig gleichbedeutend auch als das strategisches Geschäftsfeld (SGF), Strategic Business Uni (SBU), Strategic Business Area (SBA) bezeichnet) ist das Planungs-Objekt/der Gegenstand des strategischen Marketing-Managements.
Suchwort-Vermarktung Die Suchwort-Vermarktung funktioniert wie folgt: Den Unternehmen, die Werbung platzieren wollen, wird auf den Trefferseiten von Suchmaschinen Platz für ganz kurze Werbeanzeigen zur Verfügung gestellt. Die Werbung erscheint also, wenn ein Nutzer der Suchmaschine einen bestimmten Suchbegriff eingegeben hat. Durch einen Link kann er auf die Partnerseite gelangen. Bezahlt wird für die Klicks auf die Werbung. Welches Werbungtreibende Unternehmen nun auf einem oberen Rangplatz in der Ergebnisliste landet, wird in einem vollautomatischen Auktionsverfahren ermittelt.
SWOT Steht für: Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats. Die eigenen Stärken und Schwächen eines Unternehmens werden in Beziehung zu den Kunden, Konkurrenten und Trends gesetzt (Chancen und Risiken) um sich effektiv positionieren zu können.
SWOT-Analyse Der Begriff „SWOT“ ist die Abkürzung für „Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats“, also für Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken. Bei der SWOT-Anaylse handelt es sich um eine Analysetechnik, die es ermöglicht, die Vielzahl der Komponenten einer Situationsanalyse zu strukturieren und zu systematisieren. Wie der Name der Analysemethode bereits sagt, geht es um eine Abschätzung erstens der eigenen Stärken und Schwächen des Unternehmens sowie zweitens der Chancen und Risiken, die das Umfeld des Unternehmens bietet.
Szenariotechnik Die Szenariotechnik zielt darauf, einen strukturierten Überblick über unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft zu gewinnen, um konkrete Handlungsoptionen aufzeigen zu können. Davon abzugrenzen sind Prognosetechniken, bei denen es sich um Fortschreibung von Daten aus der Vergangenheit bzw. Gegenwart handelt.
Szenariotrichter Instrument der Szenarioanalyse. Der Trichter (die Trompete) stellt die Fortschreibung der Gegenwart in die Zukunft dar. Am Ende des Trichters befinden sich zwei Szenarien, nämlich ein Best-Case- und ein Worst-Case-Szenario, als die in der Zukunft beste und schlechteste denkbare Situation, die sich aus der Evolution des gegenwärtigen Zustandes auf die Zukunft projiziert ergeben kann.
Szenariotrichter (-trompete) Als Instrument der Szenariotechnik wird häufig der Szenariotrichter (Szenariotrompete) verwendet, der die Istsituation hat zum Ausgangspunkt und weiterführend Entwicklungen aufzeigt.
Szenariotrompete Instrument der Szenarioanalyse. Der Trichter (die Trompete) stellt die Fortschreibung der Gegenwart in die Zukunft dar. Am Ende des Trichters befinden sich zwei Szenarien, nämlich ein Best-Case- und ein Worst-Case-Szenario, als die in der Zukunft beste und schlechteste denkbare Situation, die sich aus der Evolution des gegenwärtigen Zustandes auf die Zukunft projiziert ergeben kann.
Tausenderpreis Ein wichtiges Merkmal für die Intramediaselektion ist der so genannte Tausenderpreis (Cost Per Thousand) gibt die Kosten für 1000 Werbeträgerkontakte an, sagt also aus, wie teuer es ist, 1000 Personen mittels eines Werbeträgers anzusprechen.
Tausenderpreis Preis der besagt, wie viel Budget investiert werden muss, um 1 000 Kontakte in einem Medium zu erreichen.
Teilgesamtheit Der Teil der Grundgesamtheit, der erfasst wird, falls nicht alle statistischen Einheiten erfasst werden.
Testimonials Berühmte Personen, die als Werbeträger dienen.
Tonality Ausdrucksform, Art und Stil der Ansprache, Klima im Bezug auf z.B. eine Werbebotschaft.
Trade Relations PR (Public Relations) mit Bezug auf Handel und Distributionsorgane.
Trend Unter einem Trend versteht man die aus der Erfahrung und den vorliegenden Informationen abgeleite Vermutung der zukünftigen Entwicklung.
Umsatz Umsatz = Preis * Menge.
Umsatzrendite Die Umsatzrendite (Umsatzrentabilität) = ( Gewinn* 100% ) / Umsatz .
Umsatzrentabilität Die Umsatzrentabilität (Umsatzrendite) misst den Anteil, den jeder Euro des Umsatzes zum Gewinn beiträgt. Je höher die Umsatzrendite ist, desto höher ist der Anteil am Umsatz,der einem Unternehmen nach Abzug der Kosten verbleibt.
Undifferenziertes Marketing Massenmarketing, also Angebot von Standardprodukten für alle Kunden.
Uniformität Streben nach Gemeinsamkeit.
Unique Selling Proposition (USP) Alleinstellungsmerkmal. Unverwechselbares Verkausversprechen. Damit ist die herausragende Eigenschaft eines Produktes oder einer Leistung angesprochen, also die Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern.
Unique Selling Proposition (USP) Unverwechselbares „Verkaufsversprechen“.
Unternehmensverbindungen Unter dem Begriff Unternehmensverbindungen (Unternehmenszusammenschlüsse) werden Kooperationen (i. w. S.) und Vereinigungen unterschieden. Kooperationen (i. w. S.) und Vereinigungen unterscheiden sich durch den Aspekt der Einschränkung bzw. Aufgabe der Selbständigkeit. Bei Kooperationen i. w. S. wird die Selbständigkeit nur eingeschränkt: Es entstehen entweder Kartelle, also Oder es entstehen Kooperationen im e. S., also Arbeitsgemeinschaften, Konsortien, Wirtschaftsverbände, Interessensgemeinschaften, Allianzen, Joint Venture etc. Bei Unternehmensvereinigungen wird die Selbständigkeit aufgegeben. Es entstehen Konzerne oder Fusionen durch Aufnahme, Neubildung oder Verschmelzung.
Urliste (sortiert) In der sortierten Urliste werden die beobachteten Werte in eine aufsteigende Reihenfolge gebracht.
Urliste (unsortiert) Die unsortierte Urliste ist die Liste der Einzeldaten, so wie erhoben, noch nicht sortiert oder gruppiert.
Usability Die Usability einer Seite im Internet meint deren Gebrauchstauglichkeit. Die Frage lautet: Welchen Nutzen bietet die Seite dem Betrachter?
USP Steht für: Unique Selling Proposition.
value chain Eine Wertschöpfungskette (value chain) stellt die Stufen der Produktion in geordneter Reihung von Aktivitäten dar.
Variable Eine (messbare) Eigenschaft einer statistischen Einheit. Synonyme: Merkmal / Charakteristische Eigenschaft.
Varianzanalyse Verfahren der mutiviariaten Statistik (multivariate Analysemethoden): Überprüfung, ob sich Datensätze in den Mittelwerten unterscheiden.
Venture Philanthropy „Soziales Risiko-Kapital“  wird in gemeinnützigen Organisationen investiert. Unternehmen stellen Kapital „riskant“ zur Verfügung. Eine Rückzahlung ist tlw. ungewiss.
Verhalten von Unternehmen, abgestimmtes Unternehmen verhalten sich gleichförmig, ohne sich jedoch mündlich oder schriftlich abgestimmt zu haben.
Verhältnisskala Eine Verhältnisskala ist eine Skala, bei der sich die Kategorien – die mit Namen oder Zahlen bezeichnet werden können -in eine Rangfolge bringen lassen. Die Abstände zwischen den einzelnen Kategorien lassen sich genau bestimmen. Es existiert ein natürlicher Nullpunkt für die Skala.
Verkäufermarkt Ein Markt, auf dem die Verkäufer mehr Macht haben als die Käufer.
Verkaufsförderung Die Verkaufsförderung (Sales Promotion) umfasst alle Aktivitäten, die der Aktivierung/Verbesserung der Absatzorgane (Vertriebsorgane, Händler, Kunde) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen. Damit sind alle die Maßnahmen gemeint, die direkt auf die Verbraucher ausgerichtet sind oder die Aktivitäten unserer Vertriebsmitarbeiter und Händler unterstützen.
Verkaufsförderung Unter Verkaufsförderung versteht man Maßnahmen, die den Absatz von Produkten und Leistungen fördern sollen, beispielsweise Produktproben, Preisausschreiben, Verlosungen, Sonderpreisaktionen etc.
Vertrieb, direkter Direkter Vertrieb umfasst insbesondere Vertrieb über eigene Verkäufer, Direktmarketing, Direktwerbung, Telefonmarketing und hat als Grundlage Database-Marketing.
Vertrieb, indirekter Der indirekte Vertrieb wird durch Absatzmittler und Absatzhelfer betrieben.
Virus-Marketing Marketingkampagnen, die so gut und clever sind, dass jeder über sie redet, bezeichnet man als Virus-Marketing. Sie verbreiten sichin Windeseile, eben wie ein Virus.  Die Kunden werden "indirekt" zum Werbeträger, indem Sie Botschaften an Freunde etc. weitertragen.
Visionen Visionen sind richtungsweisende Bilder der Zukunft, konkret Beschreibungen dessen, wo die langfristige Entwicklung des Unternehmens/der Organisation hingehen soll. Es handelt sich also um ein noch nicht erreichtes, in der Ferne liegendes Ziel, welches fast utopisch ist. Visionen sind wie die Sterne am Firmament. Du kannst sie nicht erreichen, aber sie weisen dir immer den richtigen Weg. Der Begriff ‚Vision’ lässt sich aus dem Lateinischen ableiten: videre bedeutet sehen.
Wear-Out Effekt Eine Werbebotschaft wird weniger beachtet, wenn Sie lange Zeit unverändert bleibt.
Werbebudget Das Werbebudget (Kommunikationsetat) umfasst alle Kosten für die Planung- und Durchführung sämtlicher Kommunikationsaktivitäten/Werbemaßnahmen einer Planungsperiode die voraussichtlich anfallen werden, um die vorgegebenen Werbeziele zu erreichen.
Werbung Beeinflussung der Entscheidung von aktuellen und/oder potentiellen Käufern mit dem Ziel, dass die nachfragen, mehr nachfragen, häufiger nachfragen etc.
Werte Werte sind Vorstellungen über Eigenschaften (Qualitäten), die Dingen, Ideen, Beziehungen etc. angehangen werden.
Wertschöpfungskette Eine Wertschöpfungskette (value chain) stellt die Stufen der Produktion in geordneter Reihung von Aktivitäten dar.
Wettbewerbsanalyse Systematische Erforschung der Konkurrenz.
Wettbewerbsvorteil Dauerhafter Vorteil eines Unternehmens im Wettbewerb mit anderen Unternehmen.
Wirtschaftsverbände Freiwillige Zusammenschlüsse von Unternehmen (sog. Elementar- oder Grundverbände) oder von deren Verbänden (sog. Verbände höherer Ordnung) zum Zwecke der gemeinschaftlichen Erfüllung bestimmter betrieblicher Teilaufgaben (insbesondere Informationsgewinnung und Interessenvertretung).
Wissen Wissen sind Informationenin einem bestimmten, für den Menschen relevanten Kontext.
Wortmarke Eine Wortmarke besteht aus Text, z.B. Oetker.
Zahlenmarke Eine Zahlenmarke besteht aus Ziffern, z.B. 4711 "Kölnisch Wasser".
Ziele, Anforderungen Ziele sollten realistisch, d.h. mit den zur Verfügung stehenden Mitteln im geplanten Zeitraum erreichbar sein.
Ziele, antinomistisch Die Ziele schließen sich gegenseitig aus.
Ziele, indifferente Die Ziele stehen in keiner Zielbeziehung zueinander
Ziele, komplemantäre Zielharmonie, die Ziele ergänzen sich gegenseitig.
Ziele, konfliktionäre Die Steigerung der Zielerreichung bei Ziel 1 führt zu einer Verringerung der Zielerreichung von Ziel 2.
Zielgruppe Eine mehr oder weniger genau bestimmte Teilmenge der Marktteilnehmer.
Zusatznutzen Teil des Produktnutzens. Über den Grundnutzen hinausgehende Bedürfnisbefriedigung.
Zusatzprogramm Produkte/Leistungen, die nicht ständig angeboten werden. (Weiterhin gibt es: Basisprogramm, Aktionsprogramm).